Wasser

Wasser ist lebensnotwendig. Unser Körper besteht zu ca. 65% aus Wasser. Durch unsere Atemluft, Schwitzen und Urin verlieren wir täglich etwa 2,5 Liter von dieser kostbaren Flüssigkeit. Diese Menge muss also dem Körper wieder zugefügt werden.

Durch den Flüssigkeitsverlust verlieren wir jedoch nicht nur Wasser, sondern auch wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente. Deshalb ist es wichtig, dass wir unsere Reserven durch Mineralwasser und durch unsere Nahrung wieder auffüllen. Mineralwasser hat einen bestimmten Anteil an Mineralstoffen. Diese decken jedoch nicht den täglichen Bedarf, deshalb ist es darauf zu achten, dass unsere Nahrung nicht nur nährstoffreich, sondern auch reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ist. Die tägliche Trinkmenge wird meist mit 2-2,5 Liter angegeben. Kaffee, Tee, Alkohol (Bier, Wein etc.) werden hier jedoch nicht mitgezählt. Deren Wasseranteil ist zu niedrig. Zudem wirkt Kaffee zusätzlich entwässernd.

Damit die Wasserbilanz erhalten bleiben kann, ist es nötig, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Gerade bei Erkältungskrankheiten, oder im Sommer, wenn man mehr schwitzt, hat man auch meist mehr durst. Durst darf nicht ignoriert werden. Ohne Nahrung kann der Mensch relativ lange überleben, ohne Wasser zeigen sich bereits nach kurzer Zeit Zeichen der Dehydrierung.

Unsere Körperzellen benötigen zwingend Wasser. Etwa 2/3 des im Körper vorhandenen Wassers befindet sich intrazellulär, das heißt, in unseren Zellen. Die verbleibende Menge befindet sich in der Blutplasma und anderen Körperflüssigkeiten (extrazellurärer Raum). Der menschliche Körper reagiert auf Wasserverlust mit Durst. Viele Menschen trinken einfach zu wenig. Durst wird häufig mit den falschen Flüssigkeiten gelöscht. Kaffee, Tee, Bier etc. eignen sich zwar für den Moment, ersetzen jedoch nicht die Flüssigkeitsmenge, die man verloren hat. Zuviel des Guten sollte jedoch ebenfalls vermieden werden.

Wenn dem Körper zu viel Wasser zugeführt wird, wird die überschüssige Menge im Gewebe eingelagert, dies führt zu Ödemen. Unsere Wasserbilanz wird durch die Nieren und durch das Herz-Kreislaufsystem geregelt. Erkrankungen an Herz und Niere (Nieren- und Herzschwäche) erfordern andere Maßnahmen. Hier ist häufig eine Herabsetzung der täglich empfohlenen Trinkmenge notwendig. Wenn Herz und Nieren das Wasser nicht mehr „schnell genug“ aus dem Körper schwemmen können, kommt es ebenfalls zu Einlagerungen im Gewebe. Richtiges Trinken kann man erlernen. Es ist wichtig, dass man dem Körper die Flüssigkeiten langsam, über den Tag verteilt zufügt und nicht große Mengen auf einmal.